Schwingen, Schaukeln, Klettern, Springen, Balancieren, Rollen, das sind Bewegungen, die jedem Kind Freude und Spaß bereiten und während der Pandemie selten möglich waren. Diese Bewegungserfahrungen waren auch trotz der Kontaktbeschränkungen möglich. Das bewiesen drei TAV´lerinnen.
Petra Herd, Nicoletta Towoua und Elke Arntz-Müller nahmen die Herausforderungen des tagesaktuellen negativen Corona-Ag-Tests, die speziellen Hygienemaßnahmen und die Anmeldeformalitäten an. In Online-Treffen wurden Ablauf, Zeitplan und altersgemäße Gerätkombinationen besprochen, damit jede Familie eine altersgemäß vorbereitete Halle vorfand.
In der örtlichen Presse und auf der Homepage angekündigt, meldeten sich die Eltern per Email an und erhielten eine Rückmeldung über Zeit und Hallenteil.
Eine dreiviertel Stunde konnten die Kinder einer Familie in Begleitung eines Erwachsenen nach Herzenslust an den Ringen schaukeln, auf Trampolinen, Sprungbrettern und Weichböden springen, über Barren, Kästen und Sprossenwände klettern und auf schrägen Bänken und Schwebebalken balancieren oder rutschen. Auch manche Eltern und Großeltern beflügelten die Geräte zu der ein oder anderen Turnübung.
Anschließend wurden die Geräte desinfiziert, ehe die nächsten Familien Zutritt erhielten. Nach drei Wechseln hieß es Abbauen. Die starken Eltern und Großeltern packten mit an, ehe sie zufrieden dem Organisations-Team noch eine sehr gute Rückmeldung und Wünsche auf die Pinwand geschrieben hatten.
Zum Glück sanken die Corona-Inzidenzwerte, so konnte die Anzahl der Familien pro Hallenteil wöchentlich angehoben werden und alle rechtzeitig Angemeldeten teilnehmen. Von Woche zu Woche kamen immer mehr turnbegeisterte Familien auch aus den Nachbargemeinden in die Eppertshäuser Sporthalle.
Als einen besonderen Erfolg empfinden die Organisatorinnen, dass Eltern und Kinder als TAV-Mitglieder gewonnen werden konnten und Mütter so begeistert werden konnten, dass sie Verantwortung beim Eltern-Kind-Turnen übernehmen werden.




